Ein Musiktheaterprojekt über das Nichtstun und den Leistungsdruck
»Mir ist’s nirgends Recht. Es ist, als hätte die Welt gar nicht auf mich gewartet.«
Joseph von Eichendorff
Die Einstellung des Eichendorffschen ›Taugenichts‹ zur Welt
»da draußen« können viele Jugendliche nachvollziehen: Passt
man sich nicht an, so gehört man zu denen, die als faul und
arbeitsunwillig gelten und der Gesellschaft auf der Tasche lie-
gen. Macht man mit, zählt man schnell zur anderen Spezies:
ehrgeizige Eltern, Freizeit nach Terminkalender – und keine
Zeit für persönliche Umwege zum Glück. Der Taugenichts da-
gegen ist ein romantischer Held, der im Gras liegt und immer
nur das tut, wonach ihm gerade zu Mute ist – und alle Ziele
erreicht. Ein in unserer Leistungsgesellschaft unmögliches
Modell? Ein Team von Künstlern des Jungen DT bringt Ju-
gendliche mit unterschiedlichsten Zukunftsperspektiven zu-
sammen. Gemeinsam erzählen sie davon, wer in ihren Augen
etwas taugt, wer die Elite ist und von der eigenen Suche nach
dem ganz individuellen Lebensglück – mit Beatbox und Block-
flöten.
In Kooperation mit dem Jungen dt, der Friedensburg-
Oberschule Charlottenburg und dem Gymnasium Steglitz
mehr Infos: www.deutschestheater.de

Spieltermine
04. April 2011, 19.00 Uhr
05. April 2011, 12.00 Uhr
05. April 2011, 19.00 Uhr
16. Mai 2011, 19.00 Uhr
17. Mai 2011, 11.00 Uhr und 19.00 Uhr
Text und Regie Angela Löer, Dorle Trachternach
Bühne Judith Kästner
Kostüme Anika Schmitz
Musik Felix Reisel
Dramaturgie Barbara Kantel
Gefördert durch


im Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung





